Assisi

Franziskanische Gemeinschaft bewegt Menschen

Zum 6. Jahrestag der Wahl

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Lieber Franziskus
brüderlicher Bischof von Rom

Heute vor sechs Jahren war die Sensation gross: ein Petrusnachfolger aus Südamerika, der erste Jesuit im höchsten Amt der katholischen Kirche, und der erste, der sich dazu Franz von Assisi zum Vorbild nimmt! Du hast bereits am Abend der Wahl mit deinem ersten Auftritt starke Zeichen gesetzt, Millionen fasziniert und erste Gegner alarmiert...
So beginnt ein offener Brief von Franziskanerinnen und Franziskanern, einer Kapuzinerin und franziskanisch Engagierten der Schweiz, die Franziskus auf seiner "via della fratellanza bestärken". Zugleich ermutigen sie geschwisterlich dazu, beherzter über Reformen zu sprechen.

Franziskus von Rom - gefeiert und kritisiert!

Franziskanerinnen und Franziskaner, Kapuzinerinnen und franziskanisch Engagierte der Schweiz bestärken den ersten Papst, der sich Franz von Assisi zum Vorbild nimmt, auf seinem entschieden geschwisterlichen Weg: dieser alarmiert sowohl Traditionalisten und Monarchisten in der Kirche, wie er auf der anderen Seite Forderungen nach entschlossenen Reformen von oben enttäuschen muss. Der "Weg der Geschwisterlichkeit" erträgt weder Zentralismus noch eine autoritäre Führung, weder Priesterherrschaft noch eine Politik der starken Hand. Die am 13. März 2013 angekündigte "via della fratellanza" muss synodale, basisorientierte, kollegiale und dezentrale Wege gehen.

Ein offener Brief zum 6. Jahrestag der Wahl ermutigt Franziskus von Rom, seinen geschwisterlichen Weg unbeirrt weiterzugehen. Zugleich erlauben sich franziskanische Geschwister mit einem Votum gegen den Pflichtzölibat von Weltpriestern, auch beherzter über Reformen zu sprechen - diese und andere.

pdfOffener Brief an Papst Franziskus

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